Und wieder einmal ist es soweit: Am Montag kommt die Besitzerin meines schönen Zimmers wieder. Glücklicherweise habe ich schon eine neue Bleibe gefunden, nicht ganz so zentral, aber ich komme immer noch in weniger als einer halben Stunde per pedes zur Bildungsstätte Universität. Noch einmal zur Reflektion: Ich habe vom 14.9 – 21.9 in der Jugendherberge am Haymarket gelebt. Dann zog ich für 1 Monat bis zum 23.10 in die Slateford Road. Dort lebte ich zusammen mit 2 Iren bis sich herausstellte, dass ich vollkommen illegal dort eingezogen war. Denn um zu dritt zusammen leben zu dürfen, muss die bewohnte Räumlichkeit eine HMO-Lizenz aufweisen. Da wir drei alle nur Untermieter waren und unserer Vermieterin, die selbst Mieterin war uns davon nichts mitteilte, wussten wir nichts davon. Bis eines Tages die Feuerwehr vor unserer Tür stand. Acht Männer in blauen Anzügen, die Feuermelder installierten und uns mitteilten, dass wir dort so nicht leben dürfen. Also zog ich aus. Und ich zog ein in ein wundervolles großes Zimmer in einer 3er Mädchenwg 7 Minuten zu Fuß von der Uni entfernt, wobei der Weg dorthin durch einen freundliche Wiesenlandschaft führt, die auch so heißt: The Meadows. Das Mädchen, welches mir ihr Zimmer für die Zeit vom 23.10 – 17.11 überlassen hat befindet sich derzeit in Madagaskar bei ihrem Bruder. Lustigerweise ist sie eine sehr gute Freundin meines neuen Zimmerüberlassers. In der neuen Wohnung werde ich dann mit einem berufstätigen Polen zusammenwohnen, den ich bereits kennen gelernt habe und der sehr nett ist. Erleichterung breitete sich aus, als ich heute erfuhr, dass ich nicht in die Jugendherberge muss. Und die Moral von der Geschicht, wohnenbleiben lohnt sich nicht. Wie auch immer. Noch eine Erklärung zum Titel: Es gibt in Edinburgh Umzugsunternehmen, die nach Stadtteil aufgeteilt sind, d.h. hier fahren Transporter herum, die die Aufschrift <Stadtteil> Removal tragen. Zunächst könnte man das mit der Entfernung des entsprechenden Stadtteils assoziieren, aber eigentlich ist jedem sofort klar, worum es sich handelt. War es bei euch nicht so?
Auf meiner Wohnungssuche habe ich viele internationale Studenten kennen gelernt, die nicht zu meinen Mitbewohnern geworden sind, meistens da ich nur 3 Monate mit ihnen zusammenleben wollte. So kam es, dass ich neulich, weil ich vielleicht oder vielmehr anscheinend in guter Erinnerung behalten wurde, zu einem internationalen Dinner eingeladen wurde. Das hieß, es gab italienisch, französisch, schottisch und deutsch, da diese Kombination sich letztendlich in der Wg zusammen gefunden hat. Die Hauptgerichte waren Mince (Hackfleisch mit Möhren und Kartoffelpüree, wobei die Hackfleischsoße nach dunkler Bratensoße schmeckte), Pizza, Rösti mit Quark und Tartiflette. (Um es ein wenig spannender zu machen, habe ich die Reihenfolge geändert.). Zudem brachten ein paar französische Gäste Quiche mit und zum Nachtisch hatten wir dann Tiramisu, Schokoladentartes und Herrencreme (Danke an Lena, habe Rezept niemandem verraten, es als Rumpudding bezeichnet und zu Gent’s Cream übersetzt). Zu trinken gab es dänisches und schottisches Dosenbier (Carlsberg und Tennents), Lambrusco und von Franzosen mitgebrachten Südafrikanischen trockenen Rotwein. Wie man sich vorstellen kann, waren alle am Ende sehr satt, wir waren nämlich nur 12 Leute und jeder hatte ein 6 Gänge Menü (5 Hauptspeisen und 1-2 Nachspeisen). Aber ich kann es eigentlich jedem empfehlen mal international zu essen. Original italienisch schmeckt es doch noch am besten
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In meiner ersten Woche besuchte ich weil ich es durfte eine Mastereinführungsvorlesung, in der sowohl eine Übersicht über das Masterdasein an der Edinburgh University als auch Study Skills vermittelt wurden. Der Dozent vermittelte mit lustigen Anekdoten die Hürden eines jeden studentischen Daseins. Eine Geschichte hatte er tatsächlich erlebt. Er, gebürtig aus Glasgow lebte damals erst seit Kurzem in Edinburgh um an der Universität zu arbeiten. Da kam ihm in der Nähe seines Hauses eine Frau entgegen, der er noch nie zuvor gesehen hatte. Sie sagte mit einem anderen Akzent als er normalerweise sprach: “That’s the university. It’s going to rain tomorrow.” Nun stellte er uns die Aufgabe 2 Minuten darüber nachzudenken, was sie wohl gemeint haben könnte. Wer mag, kann das nun ebenfalls tun. Dann gabs die Auflösung. Er sagte, er hätte damals auch erst einmal nur Bahnhof verstanden und noch einmal nachgefragt. Die Frau wiederholte die beiden Sätze daraufhin noch einmal genauso wie zuvor, zeigte jedoch mit ihrem Zeigefinger gen Himmel. Nun bemerkte der Mann, dass er die Glocke der Turmuhr der Universität läuten hören konnte. Die Universität befand sich jedoch ungefähr 2 km entfernt, was bedeutete, dass der Wind aus dieser Richtung weht. Nun verstand er, was die Frau meinte, oder glaubte es zumindest, denn er betonte nochmals, dass er es bis heute nicht sicher weiß. Was er uns damit sagen wollte, war lediglich, dass man Dinge ohne ein gewisses Vorwissen oder Hintergrungwissen nicht verstehen kann. Somit könnte man in einer Vorlesung Probleme bekommen, wenn der Dozent Wissen voraussetzt, welches man nicht hat. Dieses war nicht das einzige Rätsel, um die Menschen in seiner Umgebung kennen zu lernen forderte er uns des öfteren auf, Diskussionen zu beginnen. Es war meiner Meinung nach eine sehr schöne Veranstaltung. Zudem sagte er uns, sollten wir unser Sprachverständnis verbessern in dem wir Radio hören, Filme schauen und anderen Konversationen zuhören. Er meinte, es wäre überhaupt kein Problem, die fremde Konversation zu unterbrechen, falls man etwas nicht verstanden hat, gab aber gleich zu, dass er sich das noch nie getraut hat. Zudem wäre es wichtig Selbstgespräche zu führen. Das würde er allerdings selbst praktizieren, da er zur Zeit Spanisch lernt, allerdings gab er zu sich manchmal selbst nicht zu verstehen. Aber ob ich ihm das glaube. Jedenfalls bin ich seinen Rat gefolgt und habe mir Filme angesehen. Der erste war vom International Student Centre organisiert und wurde in Edinburgh gedreht: Hallam Foe. Eine sehr schöner, sowohl dramatisch als auch lustiger Film, genau wie ich es mag. Dann wollten wir neulich gerne mal ins Kino. Thorben fand die Beschreibung von “Drona”, einem indischen Streifen recht toll. Ich sagte nur: der scheint irgendwie kaum Handlung zu haben, jedenfalls ist die Beschreibung unglaublich oberflächlich, dann vermutete ich zudem, dass er auf Indisch und nur mit englischem Untertitel sein wird, was er dann auch war. Also trug er nicht zum Verstehen von englischen Dialogen bei. Viel schlimmer, der Ton war viel zu laut, die Farben zu grell, die Handlung zu kitschig, die Musik zu schnulzig oder zu hip (die Charaktere fingen plötzlich an zu tanzen wie Britney Spears), die Emotionen viel zu übertrieben, Gut und Böse zu schwarz-weiß und der Held zu arrogant nachdem er zuvor ein totaler kleiner Angsthase war (vergleiche die Verwandlung von Ash von Evil Dead 1 zu Evil Dead 3(Armee der Finsternis)), wobei dieser natürlich auserwählt war und davon nichts wusste. Nicht zu vergessen, es gab nur 4 bedeutende Charaktere, wovon einer zu 7/8 des Filmes in Sand eingemauert war und somit nicht großartig zur Handlung beitrug. Teilweise erinnerte es an einen Kinderfilm, was vielleicht auch an den schnulzigen Musicaleinlagen, den albernen Zwergen und den viel zu bunten Kostümen lag. Am Ende gab es selbstverständlich ein Happy End, an dem 3 der 4 Charaktere glücklich als Familie zusammenlebten. Damit es einen zweiten Teil geben kann, hat man allerdings das Böse nicht so ganz aussterben lassen. Aber wir wollen ja nicht zuviel verraten von dem netten Filmchen, welches nicht weniger als 135 Minuten meiner kostbaren Zeit geraubt hat. Heute haben wir dann zur Wiedergutmachung Wall-e geschaut
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An einem ganz normalen Freitag kaufte ich im Lidl ein, lief zufälligerweise an dem Dosenbierregal vorbei ohne es eines Blickes zu würdigen aber erhaschte dennoch ein paar Worte deutschen Ursprungs. Ich ging erst einmal weiter und blieb in der Nähe stehen, um mich zu vergewissern, dass es tatsächlich Deutsch war, was ich da hörte und kam zu einem positiven Ergebnis oder negativ, je nachdem wie man es nimmt. Jedenfalls konnte ich es mir nicht verkneifen, ein weiteres Mal an den zwei deutschsprachigen jungen Herren vorbeizugehen und “Die Deutschen stehen selbstverständlich vorm Bierregal” von mir zu geben. Man kam sofort ins Gespräch und keine zwei Minuten später wurde ich auf eine Party am nächsten Abend eingeladen. Den Straßennamen speicherte ich noch in meinem Handy aber die Hausnummer muss ich wohl irgendwie für unwichtig befunden haben. Jedenfalls blieb uns dann am nächsten Tage nichts anderes übrig als uns in die Straße zu stellen und auf die ersten Gäste zu warten. Damit ich das nicht allein tun musste schleppte ich neben Thorben noch Lukas, den polnischen Jungen, der nun seit 3 Wochen nach einer Wohnung sucht, mit. Und tatsächlich kamen gegen 21.25 nach 25-minütiger Wartezeit junge Menschen auf Fahrrädern in die Straße gefahren, die wir zugleich nach einer Party fragten und sie konnten uns helfen. Auf der Party waren viele Menschen aus vielen Gegenden der Welt. Ich traf zum Beispiel auch zwei Franzosen wieder mit denen ich eine Woche zuvor beinahe zusammen gezogen wäre, deren jetziger Vermieter aber leider keinen Vertrag unter einer Dauer von 9 Monaten abschließen wollte. Außerdem lernten wir einen Engländer kennen, der uns am vergangenen Mittwoch in die Geheimnisse der Ales und Whiskeys einweihte. Wir bestellten 6 verschiedene Ales, wobei jeder von jedem trank und anschließend 6 verschiedene Whiskeys, die in definierter Reihenfolge gekostet wurden. Der Barkeeper war so freundlich und gab uns eine detaillierte Beschreibung eines jeden Whiskeys: (auf dem Bild 1-6 von vorne nach hinten):
1 CAD ILA – smokey (Islay),
2 A’BUNADH – strong (Highlands),
3 CLYNELISH – salty (coastal Highlands),
4 BALVEIE – sweet <- double-wood (?),
5 SCAPA – ? (Orkney),
6 YOMAZAKI – unusual taste (Japan)
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… there is a clash in my timetable and I might have to find an alternative course for “Information Processing in Biological Cells”. Thus, I went today morning to some biology lectures in order to ask, whether it is possible to attend them as a visiting student. First of all, it was not easy to find the lecture rooms. Some of them were only accessible through other buildings, some doors were simply locked and I had to go some stairs up and down again to find an exit out of the maze I was stucked in. Additionally, I got confused with the room number and waited in the wrong one together with some other biologists for the lecturer. then a girl of the group said jokingly: “Hey, we can instead go to the Cell Cycle course next door.” I heard the crucial words: Cell and Cycle, I packed together all my stuff and said “I actually wanted to go to the Cell Cycle lecture, goodbye!”. Maybe, it was a little bit funny…
Fortunately, the biologists are very nice and they welcomed me very friendly to their courses. Unfortunately, the content of the courses is either not my subject of interest or there is too much assumed to be known.
“The Cell Cycle: DNA Replication, Segregation and Checkpoints” e.g. was a bit too detailed and I think, I would gain almost nothing from learning these details. “Cellular Mechanisms in Development” seemed to be very interesting and after the first hour of introductory lecture, I thought that this would be a great candidate for a substitution, but the second hour was quite a bit desillusionating. The lecturer talked about roughly 20 different proteins and enzymes, I knew up to 6 of these. And even now I do not know much more, since he abbreviated their names all the time and since his handwriting was not that readable, I did not even get all of these abbreviations. However, when he mentioned boolean logics, it felt a bit more
like home, but this was then introduced as being the most difficult thing ever seen. Nevertheless, I was thinking about trying the course, since I can look up all the unknown terms in Wikipedia after the lectures. But now, the tutorial on Bioinformatics will clash with the course. Thus, “Information Processing…” is still my favourite candidate and I hope that it will be re-scheduled. My Director of Studies was very helpful and told me that the lecturer would change the slot if the other participants agree. Since these are only 6, I am optimistic!
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As the title already suggests, I am not homeless any more. On Sunday evening, I moved into a little cosy room belonging to a 3 bedroom flat. My new flatmates are two Irish boys at the age of 22 or 23, respectively. I took some pictures of my room, which are already available at Flickr. And since yesterday, I ‘ve got WLAN.
My first lecture in “Origins and Evolution of Language” was great, although I already knew everything the lecturer was talking about (since I wrote an essay about the topic for my last philosophy course).Thus, I am still alive and everything is fine.
During my first week, I noticed some differences between Scotland and Germany. They’ve got no quark. Even at Lidl you’ll find none. Ok, they’ve got Fruchtquark and it is as you can imagine called that way. But with this kind of quark you probably shouldn’t make pizza dough. Their showers are electrical. When you wanna take a shower, go into the bathroom, search for some piece of rope that is hanging from the ceiling and pull it down. A red light at the shower control element begins to glow and you can enter the shower room. You can choose whether the water pressure is low, medium or high and what temperature the water should have. Then the button which says “Start/Stop” must be pressed in order to get water out of the shower head. They use mayonese somehow different, you can get it neither at Mc Donald’s nor at Ikea, but at Subways. You can’t get soft cheese at Subways. They have only very few zebra crossings and they look amazingly absurd. On each side of the street is one lantern whose stake is striped in black and white. The lamps are blinking orange all the time and the street at a zebra crossing is of course furnished with a zebra design. I took some photos:
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Since I posted my last blog entry, it hasn’t rained a drop any more. Yesterday it was even the case that I was committed to the sun. This rare phenomenon caused another rare phenomenon: I saw cyclists. Thus, I thought about buying a bike again. Fatefully someone told me about the “bike station”. A place, where you can get cheap bikes. People, who do not need their bikes any more give it to that station, the people there fix it and sell it to very cheap prices to unemployed, poor or whatever people without much money. On Saturday from 10:30am till 16:30pm, they sell adult bikes, and on Sunday kids bikes. Now you can guess, when I will have a bike
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Today, I will meet my Director of Studies. He will give me advice for my course choice. I have alreadly chosen my courses, but hopefully he will give me the green light to those that are not delivered by the department, I am enroled for
. These are “Origins and Evolution of Language”, “1st Language Acquisition”, “Gene expression in development”, “Psychology of Language Learning” and “Introduction to Sociolinguistics”. Then, there are courses at the School of Informatics, which are in general not open to Visiting Students like me: “Bioinformatics” and “Information Processing in Biological Cells”.
I am already allowed to attend “Cognitive Neuroscience of Language”, “Theories of Mind” and “Genetic Algorithms and Genetic Programming”.
Ok, as you might have noticed, this amount of courses is really to high for one semester. Here, students usually take 3 courses, since one course gives in general 20 credits and 60 credits per semester are standard. Among my chosen courses, there are some which are only 10 worth. Thus, I will probably take more than 3. However, 20 credits in Edinburgh are’nt 20 credits in ECTS, but only 10.
Since I am still in a youth hostel, I shouldn’t waste my time with blog entries. Have a nice time….
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Nachdem wir mit ein wenig Verspätung am Dortmunder Flughafen losgeflogen sind, kamen Thorben und ich gegen 19 Uhr großbritannischer Zeit in Edinburgh an. Dort erwartete uns auch gleich das “University of Edinburgh Welcome Team”. Einen kleinen langhaarigen lustigen Menschen von der Uni haben wir dann auch direkt angesprochen. Dieser hat uns netterweise zu dem Stand der Uni Edinburgh gebracht, wo ich erst einmal ein WelcomePack mit Stadtplan in die Hand gedrückt bekam. Ein Informatikstudent zeigte uns wie wir zu unserer Jugendherberge kommen, was wir aber bereits wussten. Aber die Flasche Wasser, die wir geschenkt bekamen hat sich gelohnt. Also nahmen wir den Bus an Stand 19. Dieser war ein Doppeldeckerbus, nichts ungewöhnliches. Diese haben jedoch leider oben keine Scheibenwischer… Bisher bin ich nämlich ausschließlich mit Doppeldeckerbussen gefahren. Wie in Dublin bedankt man sich hier nach der Fahrt bei dem Busfahrer. Nicht wie in Dublin fahren die Busse hier regelmäßig. Also fuhren wir los und Thorben fiel auf: “Achja, die fahren hier ja links.” Wenn man im Bus sitzt kann man sich eigentlich recht schnell daran gewöhnen, schwieriger ist es aber eine Straße zu überqueren: nicht wie im
Kindesalter gelernt: links, rechts, links schauen. Nein, umgekehrt. Jedesmal muss man wieder nachdenken: Also wo würde ein Auto um die Ecke kommen können: Ach hier ja… Die Jugendherberge war dann auch wirklich wie in der Email beschrieben 30 m von der Bushaltestelle entfernt. Wir wohnen hier nun in einem 16-Mann Zimmer, das jedoch nur mit 6 Menschen inklusive uns belegt ist. Direkt am ersten Abend begaben wir uns dann auf einen Spaziergang in Richtung des schöner anmutenden Teils der Stadt – Richtung Innenstadt. Nicht nur die Doppeldeckerbusse auch die Taxen sehen klischeehaft aus. Das gleiche Modell wie vor 50 Jahren fahrend, fallen Taxifahrer mit ihrem Gefährt sofort auf unter all den anderen Autos, die man auch bei uns in Deutschland überall findet. Also, wir gingen spazieren: und fanden und plötzlich auf einem alten Friedhof neben einer Kirche wieder. Der anliegende wunderschöne Park hatte leider bereits seine Tore geschlossen, also schauten wir durch. Da es wirklich unbeschreibbar toll aussah, schaut euch einfach in den nächsten Tagen mein flickr-Album an.
An der Princess Street, einer der Hauptstraßen der Stadt, an welcher auch der Park liegt, standen nur wenige Meter voneinander entfernt 2m-lange Holzbänke, gesponsert von Menschen, die damit ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken wollen. An jeder Ecke steht eine Statue und auf den großen Kreuzungen riesige Steinmeisterwerke. Alle Häuser haben hier -nicht so wie in Trondheim- die gleiche “Farbe” – grau-dunkel. Dennoch ist hier alles sehr ästhetisch. Prachtvollere Mehrfamilienhäuser haben Wohnungen im Keller, die aber auch eine eigene Haustür haben. So hat jedes Haus auf Erdbodenhöhe eine Brücke zur Haustür und Treppen nach unten. Bilder dazu wirds auch geben. Was mir ja besonders gefällt sind die bösen schwarzen Zäune mit den todsicheren spitzen Spitzen. Diese muss man natürlich haben, damit kein Gast in den Keller fällt.
Hier regnet es bisher wirklich die ganze Zeit. Habe noch nicht einen Sonnenstrahl gesehen. Allerdings fisselt es auch eher als dass es regnet. Wenn man nur ein paar Häuser weiter möchte, braucht man also nicht unbedingt einen Regenschirm. Aber selbst Thorben denkt darüber nach sich einen zu kaufen. Außerdem denke ich, dass ich mir hier doch kein Rad kaufen werde. Seit Sonntag haben wir 2 Radfahrer gesehen. Es regnet ununterbrochen. Die Stadt ist voller Busse. Die Busse teilen sich den Aufdrucken auf der Straße nach zu urteilen die Fahrbahn mit den Radfahrern. Man sieht leicht, wer hier wen verdrängt zu haben scheint. Es herscht Linksverkehr. Da keine Radfahrer da sind, kann man nicht durch zuschauen lernen, wo man denn eventuell überhaupt als Radfahrer fahren könnte. Die Busstreifen sehen wenig fahrradfahrerfreundlich aus.Genung Gründe um sich eine Monatskarte zu kaufen, haben wir uns gedacht und sind nun stolze Besitzer eines RFID-Chips.
Was “Freshers’ Week”-Aktivitäten angeht, habe ich noch nicht viel getan. Nur eine University-Tour auf der ich sofort als Cognitive Science-Student aus Osnabrück erkannt wurde. Ein Mädchen, welches hier ihren Bachelor in Mathe macht, hatte auch überlegt CogSci zu studieren. Sie meinte sie hätte noch nie zuvor einen CogSci gesehen aber sofort gewusst, dass ich einer bin. Lustig sowas.
Heute haben wir den ersten Lidl entdeckt, aber nichts eingekauft. Dort gab es allerdings “german bread”. Nirgendwo sonst haben wir Brot gesehen, das nicht weich wie Toast war. Witzigerweise war es sogar in der gleichen Verpackung wie das in Deutschland, es hatte einen deutschen Namen, die Beschreibeung und die Zutatenliste waren auf Deutsch. Sehr oft findet man hier zwar “brown bread”, das sieht aber eher aus wie etwas zu lang im Ofen gewesene weiche Brötchen.
Da ich den ganzen Tag Mails an Wohnungsanbieter oder Flatmatessuchende schreibe oder Räume besichtige, hatte ich bisher leider wenig Zeit die Stadt zu erkunden. Einen Buchladen fanden wir allerdings schon.
Mir gefällts hier. Hätte nun noch gerne ein Zimmer zum wohnen. Das war nun ein schneller erster Überlblick über meinen ersten Eindruck. Besser formulierte, übersichlichere und witzigere Artikel werden dann hoffentlich bald folgen…
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…thus you must be patient until at least the 14th of september, when I will be travelling to Edinburgh. The plane, I’ll take will arrive at 6.40 pm in Edinburgh and since I still lack a place to live noone knows, when and whether I will have access to the internet. But, I will write into this blog as soon as I have something interesting to tell and the opportunity to write a post.
Until then keep on reading other abroad blogs that you can find in my links list.
Cheers
Katha
By the way, the picture heading my blog has been taken in Trondheim on 30 July 2007.
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